Jahreswartung bei den Segelfliegern Montag, 22.01.2024, 14:11 Uhr
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Alle Jahre wieder steht in den Wintermonaten die Wartung und Instandhaltung der Vereinssegelflugzeuge an. Letztes Wochenende war`s wieder so weit: die beiden Einsitzer und unser Doppelsitzer wurden abgerüstet, in die Werft geschlichtet und anschließend die Arbeiten gemäß der Instandhaltungsprogramme unter Aufsicht unserer qualifizierten Warte durchgeführt. In diesem Zusammenhang wieder ganz herzlichen Dank an Walter Schmidhuber, Ludwig Braunstingl und Franz Ehmoser (Camo) für die großartige und professionelle Anleitung und Überprüfung aller Arbeiten, als auch ganz großen Dank an alle Helfer: Günter Mayer, Fritz Janch, Herbert Liess, Franz Bachmayer, Erich Cozowicz, Sepp Leisser, Werner Casett, Johannes Gadinger, Josef Reithofer und Stanislaw Smerda.






Vor den Vorhang, Herr Anton PFEIFER .... Dienstag, 16.01.2024, 15:30 Uhr
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nun, es gehört schon einiges dazu, nach 45 Jahren Fliegerei selbst den Schlußstrich zu ziehen und zu sagen, schön war's, aber dennoch genug .....

1977 ist Toni das erste mal am Flugplatz aufgetaucht, stolzer Besitzer eines Rundfluggutscheins, gewonnen von einem seiner Bekannten beim Preisschnapsen. Der Gewinner wollte aber nicht fliegen, und so kam Toni zu dem Gutschein.
Ha, apropos Rundflug, das muss man sich ein wenig anders als heute vorstellen. Damals 1977 hatten wir die ersten Flugbetriebs-Probebewilligungen. Da gab's keinen Hangar, da gab's ein gerodetes und begrüntes Feld, mittig im nirgendwo eine alte Schulbank auf der die Startliste geschrieben wurde, eine Startwinde und ein Segelflugzeug des Vereines, die Röhnlerche RH-II. Die Winde hat die Lerche grad mal auf ca. 280 Meter "hinaufkatapultiert", mehr gab der alte Opel Blitz Motor bei schwachen 1000 Metern Seillänge nicht her.... seht euch mal den kleinen Film am Beginn der Bilderstrecke an, der bietet ein wenig Nostalgie
Vermutlich war Tonis erster Flug mit dem Fritz Hähnel, also grad mal 3-4 Minuten lang .....

3 Minuten welche gereicht haben um ihn zu infizieren und er kam zum Vereinsabend, am Freitag Abend, beim "alten Weinhappl" und traf dort auf unseren damaligen Obmann, den Wimmer Adi, der war bekannt dafür, "brauchbare" Mitglieder mit einfachen Worten zu identifizieren, etwa wie ".... was machst den morgen, da haben wir Arbeitseinsatz...."
Und Toni war den damaligen Erfordernissen entsprechend ziemlich "brauchbar", schon am nächsten Tag stand er mit den Jungs am gerade eben stillgelegten Flugplatz in Asparn und sie begannen dort einen der Hangars abzubauen, nach Stockerau zu transportieren und neu aufzubauen, unser heutiger Westhangar.

1978 schließlich, der Hangar war in Stockerau wieder aufgestellt, wenngleich auch noch nicht fertig, er hatte noch kein komplettes Dach, bekamen wir den ersten Falken, die OE-9150.
Karl Trabauer und Adi Wimmer waren die Lehrer und zwischen Hangarwände ausmauern und Hallenboden betonieren standen Toni's Flugstunden am Programm, im September schließlich bekommt er seinen "Motorsegler im Motorflug Schein"

Dann gehts Schlag auf Schlag, Toni macht 1983, vom "Motorsegler im Motorflug" weg, in nur drei Monaten den PPL, das muss auch etwa die Zeit gewesen sein, in welcher Adi's Spürnase für "brauchbare" Mitglieder sich abermals bewahrheitet hat, Toni wird zum Kassier des Flugsportvereins Stockerau.... während des Pistenbaues 1989 ist er dann nicht nur Kassier des Vereins sondern auch der vereinsseitige Bauleiter der Piste.
Nachdem die Vereinsbaustelle der Piste abgeschlossen ist und "keine Herausforderungen mehr bietet", wendet sich Toni neuen Herausforderungen zu, er ist damals schon Bürgermeister von Gr. Rußbach, was ihn wie ich mir vorstellen kann, durchaus vor die eine oder andere Herausforderung abseits des Vereins stellt, und letztlich zu einer längeren fliegerischen Pause führt.

Als er letztlich 60 jährig in Pension geht, lässt er den "Motorsegler im Motorflug" wieder aufleben, macht schließlich 2011 den PPL ein zweites mal, wird dann für 3 Jahre Obmann des Flugsportvereins Stockerau und geht am 31.12.2023 nach ca. 660 Flugstunden in den fliegerischen Ruhestand ....





Wie gehts mit unseren Falken weiter .. Montag, 15.01.2024, 14:14 Uhr
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aktuell haben wir ein heißes Thema am Tisch.
Der Motorhersteller der Falken, die Firma Limbach, hat keine Zulassung mehr die bei uns eingebauten Motore zu überholen.
Also, im Falle eines Zeitablaufes, oder eines größeren TW-Schadens, stehen die Flugzeuge am Boden, auch die Ersatzteilversorgung ist derzeit nicht gesichert.

So stellt sich die Frage, was tun.

Wollen wir doch kurz mal auf eine "Fact-Finding-Mission" gehen:

Die Falken sind in Stockerau seit 1977 fixer und in vielerlei Hinsicht erfolgreicher Bestandteil unserer Flotte.
1995 hab ich das erste Abrechnungsprogramm für den FSV Stockerau geschrieben, seitdem sind unsere Falken immerhin 19.486 Stunden (das entspricht einer durchgehenden Flugzeit von 2,2 Jahren) in der Luft gewesen und, die Kassiere vor mir haben auch schon ein paar Falkenstunden abgerechnet.
Also kann man getrost davon ausgehen, dass unsere Falken bereits 3mal zum Mond und zurück geflogen und nun, auf ihrer aktuell 4ten Reise, schon fast wieder beim Mond angekommen sind.

Unzählige unserer Pilote haben auf den Flugzeugen das fliegerische Handwerk gelernt und halten der Kiste, auch wenn sie mittlerweile schon die richtig großen Dinger wie die Boeing 777 fliegen, noch immer die Treue.
Nun, den einen oder anderen von den Dingern haben wir während der vielen Jahre des Betriebs schon mal ein wenig ramponiert, niemals jedoch, hatten wir ernsthafte Probleme.
Fliegt der Falke supereinfach, so stellt gesamtheitlich gesehen, das Flugzeug doch einige Anforderungen an den Piloten beim Handling. Aufgrund seiner Auslegung (Rad vor dem Schwerpunkt) will der Falke sanft gelandet werden, ansonsten wird aus dem super-einfach-fliegenden Falken gleich mal ein wilder Stier, welcher dem Piloten ein wenig texanische Rodeo Atmosphäre zuteil werden lässt - Taildragger erfordern einiges an Pilotengeschick

Das Flugzeug ist ein interessantes "sektionsübergreifendes" Bindeglied Segelflug/Motorflug
Immerhin, 2023 hatten 75 Lizenzinhaber (PPL und Segelflug zusammen) einen Eintrag in ihrer Berechtigung den/die Falken bei uns fliegen zu dürfen.

Abrechnungstechnisch sind die Falken, trotzdem sie den Piloten eine sehr günstige Möglichkeit zu fliegen bieten, zumeist Butter aufs harte jährliche Abrechnungsbrot des Vereins.
Nicht zuletzt daher, da die Flugzeuge, aufgrund ihrer Einfachheit im Aufbau und insgesamt geringen Komplexität, sehr geringe Ersatzteilkosten haben und zu 100% von unseren ehrenamtlichen Warten betreut werden.
An dieser Stelle wieder einmal ein dickes Dankeschön an die Jungs ....


Sieht man sich diese Daten an, so erkennt man unweigerlich, der Verlust der Falken hinterließe wohl eine große Lücke im Vereinsbetrieb
Soferne sich in absehbarer Zeit keine Horizonte zum Thema Limbach aufmachen, planen wir einen Umbau des/der Falken auf einen 80Ps Rotax Motor durchführen zu lassen.
Es gibt dazu neben der bereits angeführten Aspekte auch verschiedene technische Zukunftsaspekte die Flugzeuge betreffend, Stichwort "Holz-GÜ/Scheibe' GÜ-TM", wo auch schon Franz, Chef der CAO, Programme und Konzepte zum Weiterbetrieb der Falken entwickelt hat.
Derzeit gibt es intensive Gespräche unter allen Beteiligten natürlich in enger Abstimmung mit Günther, Herbert und Fritz als den Sektionsverantwortlichen.

Happy New Year ... Freitag, 29.12.2023, 11:13 Uhr
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also, endlich ist das lästige Weihnachten vom Tisch.

Wir können wieder unseren gewohnten Gepflogenheiten nachgehen, die ganze G'schichte mit Andacht, Miteinander, Wohlfühlkerzerl, Kalorienbomben am Esstisch hat ein Ende, der Weihnachtsstress verklingt und langsam bekommt der gaaanz normale Alltagswahnsinn wieder seinen gewohnten Stellenwert zurück, na endlich ist er wieder da, der geliebte Alltag mit seinen Querelen und Rangelein.

Ich hab heuer ganz bewusst einmal erst nach Weihnacht geschrieben, in provokanten Worten, das soll aber kein Scherzerl sein, ein kleiner Denkanstoß vielleicht schon ...
Vielleicht ist Weihnachten sowas wie ein Kitt, ein Kleber, welcher unsere Gesellschaft zusammenhalten soll, eine 2000 Jahre alte Zuckerbrot G'schichte, welche uns gemeinsame Werte zu geben versucht, aber halt in den letzten Jahren möglicherweise ein bissl entglitten ist.
Jene gemeinsame Werte, welche für den inneren Zusammenhalt von Gemeinschaften überlebensnotwendig sind.
Ihr wisst es wahrscheinlich ja, ich bin nicht der gläubige Mensch, aber, ich sehe doch einen tiefen Sinn hinter den Religionen, sie sind Kitt, sie sind Kleber, sie geben Werte.

Diese Werte stärken uns, sie machen uns als Gesellschaft widerstandsfähig im Krisenfall, dann wenn es schwierig wird, geben sie einen gemeinsamen Grundwert, geben sie einen Zusammenhalt und genau dieser hilft dann um gemeinsam am Tisch sitzen zu können und auch gegensätzliche Positionen zu besprechen.

Vielleicht ist Weihnachten doch nicht so schlecht, vielleicht sollte jeden Tag in unseren Köpfen Weihnachten sein, oder zumindest der Geist von Weihnachten, der Miteinander-Geist, in unseren Herzen brennen.

Und genau das, dieses brennende Miteinander-Kerzerl im Herzen und Geist, das wünschen wir Euch 2024.
Bleibt miteinander, bleibt gesund, besinnt Euch aufs Glück, denn das kommt nicht von alleine, es entsteht in unserem Kopf

Happy New Year wünschen wir Euch allen der Flugsportverein Stockerau

Traurige Nachricht .... Freitag, 29.12.2023, 10:04 Uhr
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Fritz Hähnel ist gestorben.
Das letzte unserer Gründungsmitglieder hat den angepeilten 100er leider doch nicht geknackt.
Lange Zeit sah es danach aus, aber leider, 99ig jährig ist Fritz einen Tag vor Weihnachten zu seinem letzten Flug in Richtung der Sonne aufgebrochen.



Fritz war bei der Vereinsgründung 1949 schon dabei, er und seine beiden Brüder, als rund 10 Personen den Flugsportverein Stockerau gegründet haben.
Nun, das ist schon einige Zeit her und Fritz war somit das "längstdienende" Mitglied unserer Vereinsgeschichte, immerhin 74 Jahre.
Wobei, nachdem die Vereinsgründung im Oktober 1949 war, kann man getrost davon sprechen, dass Fritz im 75igsten Mitgliedsjahr war.....

75 Jahre im Flugsportverein Stockerau
Fritz hat alles mitgemacht was die Entwicklung der letzten 75 Jahre gebracht hat, von den ersten Starts am Waschberg 1950, hat er die Einführung des österreichischen LFG erlebt (welches den Flugplatzzwang brachte und der Fliegerei am Fuße des Waschbergs ein Ende setzte), er hat die Gründung und den Aufbau des Flugplatz Stockerau erlebt und die Entwicklung der Privat Fliegerei von kleinen Lufthupfern mit wenigen Sekunden am Waschberghang, bis hin zum derzeitige Stand in welchem wir Europa, na sagen wir mal, nicht tagtäglich zerpflügen, aber doch mit unseren Flugzeugen regelmäßig bereisen.

Ein langer Weg, und Fritz ist diesen Weg nicht nur mitgegangen, nein, Fritz hat ihn mitgestaltet.
Er war einer, der nicht unbedingt ganz vorne im Rampenlicht stehen wollte, der nicht Streiten wollte. Er war einer der ruhigen Gestalter, welche immer da sind, wenn es darum geht "mit Hand anzulegen", Dinge zu schaffen und da zu sein, wenn man ihn gebraucht hat.
In einer ihm eigenen, ganz ruhigen, zumeist lachenden Art und Weise, und dafür danken wir ihm, und dafür werden wir ihn, unseren Fritz Hähnel, in Erinnerung behalten ......



Wer ihn auf seinem letzten Weg begleiten möchte, am 10.01.2024 um 13Uhr am Stockerauer Friedhof ..... (klick für die Parte)







Arbeitsstunden 2023 Dienstag, 12.12.2023, 15:51 Uhr
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Liebe Kollegen
bitte dringend die Vereinsmithilfe/Arbeitsstunden für 2023 ins "ops" eintragen, das Jahresende naht .....

Winterbetrieb .... Montag, 11.12.2023, 10:00 Uhr
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Kollegen
schwierig ein "Ja" oder "Nein" zu finden, ein "Flugplatz gesperrt" oder "offen" zu definieren.

Unserer vereinsinterne Regel besagt, Piste und Bewegungsflächen müssen frei von Eis und Schnee sein.
Diese ist wenn die Sonne scheint, schwerlich bis ins Kleinste einzuhalten.

Ich gebe lediglich mal zu bedenken, dass zum Beispiel einseitig festgefrorene Bremsen bei der Landung zu einem Problem werden können.
Wir haben allesamt wenig Erfahrung mit dem Betrieb in winterlichen Bedingungen. Vom Themenkreis der richtigen Behandlung unserer Triebwerke bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt mal ganz abgesehen....

Grenzbereiche werden immer Augenmaß erfordern.
Abwiegung der aktuellen Situation versus dem Flugvorhaben, den Risken vom Winterbetrieb und der Belastung unseres Fluggerätes durch erhöhten Verschleiß ist wohl erforderlich.
Obs wirklich Sinn macht den Flieger für zwei Platzrunden aus dem Hangar zu holen, kalt(tot)zustarten, tanken zu müssen, im Gegensatz zu einem winterlichen Alpenrundflug, muss wohl jeder selbst entscheiden

Weihnachtsfeier Stockerau Donnerstag, 07.12.2023, 13:58 Uhr
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es ist wieder soweit, Weihnacht steht vor der Türe.

Weihnachtsfeier Flugsportverein Stockerau
am 14.12.2023 um 19:00
in der Kaisserrast in Stockerau


Wir freuen uns auf Euer Kommen ....

Ps.: die Weihnachtsfeier startet um 19:00, nicht wie zuvor angekündigt 18:00 - sry, Go



Reminder Flugplatzparty Dienstag, 21.11.2023, 08:28 Uhr
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... diesen Freitag Abend

wir versprechen Euch, es gibt keine Weihnachtsmusik.....
Gemütliches Beisammensitzen am Flugplatz, was zu Essen und zu Trinken, Weinverkostung von Andy Goll's Spezialitäten, das ist das Programm des Abends.

Ps.: bitte vergesst nicht darauf ein bissl "Bares" mitzubringen, die Spendenbox für den Verein Moritz will gefüllt werden.
Der Verein Moritz ist eine lokale Einrichtung und versucht direkt und unmittelbar Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen zu helfen...



Neuer Kurs Nachtflug-Berechtigung - Theorie-Abende am 20.11. und 23.11.2023 (online) Freitag, 27.10.2023, 18:06 Uhr
Rainer Kleyhons » Druckversion zeigen
Fliegen bei Nacht hat eine ganz besondere Faszination:
Rollen und Start auf einem hell beleuchteten Flughafen. Steigflug in die Nacht hinein mit Blick auf die Instrumente. Keine Thermik - das Flugzeug liegt in der Luft „wie auf Schienen“. Navigation mittels GNSS und anhand des Lichts von Städten und Autobahnen. Funkverkehr auf den IFR-Frequenzen. Blitzlichter und PAPI für einen perfekten Anflug.



Unser Kurs für die Nachtflug-Berechtigung besteht aus zwei Theorie-Abenden - Termine: Montag 20.11. und Donnerstag 23.11.2023, jeweils 18:00 bis ca. 22:00 - sowie dem anschließenden Praxis-Training - z.B. in Linz, Brno oder Ostrava. Die Theorie-Abende finden beide als Online-Kurs statt. Die gesamte Ausbildung muss innerhalb von 6 Monaten abgeschlossen werden.
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