OE-DHW mit neuem Triebwerk wieder in Stockerau gelandet ... Samstag, 01.12.2007, 19:48 Uhr
Wolfgang Gockert » Druckversion zeigen
Liebe Kollegen,
die OE-DHW ist wieder da, rechtzeitig zum Einwintern, haben wir sie nach Hause gebracht, danke Manfred..



Für alle, die der Winter nicht abschreckt, hier einige Hinweise:
-- Preis neu beachten (gleich mit DKT und KLP)
-- Limit neu beachten (....)
-- Einweisung neu beachten (wir fliegen solange, bis der Flieger beherrscht wird, keine Mindesteinweisungsstunden mehr)
-- Einweisungsformular/ Open Book Test auf der Homepage nicht vergessen
-- Motor neu beachten.


Da die kaufmännische Überlegung eindeutig zugunsten einer Triebwerks Generalüberholung und gegen den einfachen Shockload ausgefallen ist, muss der Motor nun wieder eingelaufen werden.
Für alle die's interessiert hab ich euch eine sehr freie Übersetzung aus der letzten Shell Infobroschüre angefertigt. Diese gibt einen guten Überblick über das Einlaufen an sich.
In der Linksammlung am Ende des Beitrages, könnt Ihr den Originaltext lesen. Ist wirklich interessant geschrieben, auch die Informationen über die Ölqualitäten sind ganz verständlich verfasst

Zuerst mal eine Schnittdarstellung eines Zylinders, um ein grundlegendes Verständnis zu erzeugen (entspricht nicht der installierten Qualität)


Neue Zylinder haben keine ganz superglatten Zylinderwände. Sinn des "Einlaufens" ist es, diese kleinen Unebenheiten abzuschleifen, einerseits am Zylinder und andererseits am Kolbenring, so, dass die Kolbenringe in Weitererfolge eine "gasdichte" Passung im Normalbetrieb erreichen.

Dies erfordert, dass der Kolbenring in der Einlaufphase durch den Ölfilm durchbricht und somit ein Metall auf Metallkontakt entsteht. Die offensichtliche Abnormalität hierbei ist, dass der Ölfilm, welcher normalerweise den Metall auf Metallkontakt verhindern soll, durchbrochen werden muss.
Mit zwei Verfahren kann nun der Pilot das gewollte durchbrechen des Schmierfilmes verhindern:

-- falsches Öl
-- zuwenig Powersetting (kein Schreibfehler -- zuwenig --)

Zwei Arten von Flugmotorenöl sind am Markt:
-- straight mineral Öl (Einlauföl)
--ashless dispersant Öl, hier wird ein Zusatz beigemischt, welcher bei der Verbrennung die Rückstände minimiert, entweder als Ein- oder Mehrbereichsöl.
Wird bei Shell mit einem "W", bei Total mit einem "D" vor der Ölbezeichnung erkenntlich gemacht -- z.B.: W100.

Ashless Dispersant Öl hat nun Eigenschaften, welche wir beim Einlaufen nicht brauchen können:
-- der Ölfilm lässt sich schwerer zerreißen
-- der Einlaufprozess (reiben der Metallflächen) erzeugt abnormal hohe Temperatur an der Zylinderwand, die Additive des "W" Öles können dabei an der Zylinderwand verglasen.

Bei der Fertigung des Zylinders wird die Laufbahn / Zylinder wand gehohnt. Dabei wird mit einem Schleif/Hohnstein die Zylinderwand so bearbeitet, dass kreuzförmige microfeine Oberflächenkratzer entstehen. Genau diese feinen Kratzer braucht das Öl, um sich an der Zylinderwand "festzuhalten" und in weiterer Folge den Schmierungsprozess im Betrieb sicherzustellen.
Kommt es nun zu der erst beschriebenen Verglasung, bevor der Einlaufprozess abgeschlossen ist, dichtet einerseits der Zylinder nicht richtig und andererseits wird das Triebwerk sein Leben lang, hohen Ölverbrauch haben.
Der einzige Weg Verglasungen wieder wegzubringen ist den Zylinder anzubauen und neu zu hohnen.

Aber, erfolgreiches Einlaufen des Motors hängt nicht nur vom richtigen Öl ab. Der Pilot hat auch hohen Einfluss.
Hohe Powersettings erzeugen hohen Verbrennungsdruck, was durch das Kolbenringdesign dazu führt, dass der Kolbenring stark an die Zylinderwand gepresst wird, was wiederum dazu führt, dass der Ölfilm, wie gewünscht, zu reißen beginnt....

Neben erhöhten Ölwechselintervallen (entfernen des Metallabriebes aus dem Ölfilter) und häufigeren Ölkontrollen - der Ölverbrauch ist höher als normal, sind folgende Richtlinien im Betrieb zu beachten:

Hohe Leistungseinstellung bei maximierter Kühlung

Verwendet Vollgastakeoff's und haltet dieses Powersetting bis etwa 500ft GND (unsere 1100ft QNH), erst in dieser Höhe die Leistung reduzieren um auf Reiseflughöhe zu steigen (ev. ein wenig schneller fliegen wegen des erhöhten Kühlbedarfes).

Reiseflug mit mindestens 75% Leistung während der Einlaufphase, vermeidet große Reiseflughöhen mit "Nonturbofliegern", da dort die 75% Leistung nicht mehr erreicht werden können (Luftdichteabnahme)
Unterbrich den 75% Reiseflug alle 30 Minuten und gib vorsichtig Vollgas für etwa 30 Sekunden, das hilft den Kolbenringen in späterer Folge ihren Dienst optimal zu leisten
Es sollte bei dem Flieger sowieso klar sein: "avoid long, low power descents", weil, nochmals, dabei herrscht unzureichender Zylinderinnendruck um die Kolbenringe stark genug an die Zylinderwände zu pressen, was zu hohem "Blow by" und zu hohen, an den Zylinderwänden haftenden Ölmengen führt. Die Kombination aus diesen beiden Faktoren kann zu starker Verkohlung des Zylinders führen, was wieder das Einlaufen behindert.
Zumindest genug Leistung im Sinkflug gesetzt lassen, um die Zylinderkopftemperatur am unteren Ende des grünen Bereiches zu halten. Aus den gleichen Gründen sollte speziell bei heißem Wetter, ein exzessiver "Ground Run" vermieden werden.

Achte auf die Triebwerkskühlung, die vermehrte Reibung des Einlaufprozesses verursacht erhöhte Zylindertemperaturen. Im Steigflug erhöhe die Geschwindigkeit, vermindere den Steigwinkel, dass mehr Luftdurchsatz im Motorraum herrscht und die Kühlung verbessert wird.

Sei großzügig mit dem Mixer (net auf die arme Seite !!), gib dem Flieger Sprit.

Zusammengefasst kann also gesagt werden:

-- behandle den Motor nicht zu feinfühlig, gib eher etwas mehr Leistung, check das Öl öfters.

Bitte immer bis zur 6 Qts. Marke auffüllen und jedesmal im Bordbuch vermerken (auch kleine Mengen). Sobald sich der Ölverbrauch nämlich stabilisiert hat, ist die Einlaufphase zu Ende.


Link: The Blue - Shell Infoblatt

Neue Transponder braucht das Land ????? Dienstag, 20.11.2007, 01:56 Uhr
Wolfgang Gockert » Druckversion zeigen


sicherlich habt Ihr es schon gehört, IFR in Deutschland ohne S-Transponder geht seit 31.03.2007 offiziell nicht mehr, mit VFR wird nächstes Jahr ohne S-Transponder praktisch Schluss sein.
Schaut man nach einer Regelung für Österreich findet man lediglich ein AIC aus dem Jahre 2006, in welchem empfohlen wird, C-Transponder einzubauen ?!?!

Welches Geheimniss steckt denn nun eigentlich hinter dem S-Transponder ??
Gscheites braucht man nicht zweimal zu erfinden, hier ein paar Links zu diesem Thema:

Ein schneller Überblick
Grundkurs Transponderchinesisch
Ein kleiner, ein wenig ergänzugsbedürftiger Marktüberblick
Ein guter Überblick
Sehr technisch aus der Wikipedia
ADS-B Information
ADS-B Now

So, jetzt sollte eigentlich allen, ehemals unbedarften Transponder Usern, der Schädel rauchen.

Viele Infos welche unter einen Hut zu bringen sind. Momentan arbeiten wir an der Evaluierung eines geeigneten Transponders für unsere Vereinsflotte. Das Ding sollte einerseits möglichst intuitiv zu bedienen sein, geringen Einbauaufwand mitbringen und für die Zukunft orientiert sein (ADS-B, TIS am GNS430, virtuelles Radar am Flugfeld ??)

Wir haben bereits Angebote über den Einbau eines Garmin GTX 330 vorliegen; etwa 6000,-- Euro pro Flieger. Glücklicherweise sind aber in den letzten Monaten doch einige, sogenannte "Retrofit Transponder", auf den Markt gekommen. Durch die Möglichkeit den Transponder direkt in den bestehenden KT 76 Einschub einzubauen, reduziert sich der Einbauaufwand natürlich erheblich.
Der Becker BXP 6403 Retrofit kostet etwa 3000.-- Euro und hat faktisch keinen Einbauaufwand.

Nach Rücksprache mit ACG ist erkennbar, dass der S-Transponder in den nächsten 3-5 Jahren in Österreich kein Thema sein wird. Vielmehr wird eine vermehrte Anzahl von TMZ's es unumgänglich machen, A/C Transponder in praktisch allen Luftfahrzeugen, welche den Platzbereich verlassen wollen, eingebaut zu haben. Weder TIS noch ADS-B ist ein Thema, lediglich in einem "Notice of proposed amendment" der EASA wird über einen ADS-B Standard nachgedacht. Es scheint also so zu sein, dass der S-Tpx für Deutschlandflüge zwar notwendig ist, die für uns in der General Aviation erkennbaren Vorteile (Traffic Information im Flugzeug, virtuelles Radar am Boden), aber noch meilenweit entfernt sind.....

Wahrscheinlich ist es wohl am vernünftigsten, wenn ein alter KT 76 stirbt, diesen durch einen neuen "Retrofit S-Transponder" zu ersetzen und somit langsam die Flotte umzurüsten.


Becker und Volkslogger sind in der Lage mit den neuen ADS-B Standards schrittzuhalten (ADS-B ist bei beiden Transpondern vorbereitet, wenn auch nicht fertig - Schnittstellenprotokoll zu den GPS'sen steht noch nicht) und als Notprogramm auch das bestehende, amerikanische TIS zu beherrschen.
King gibt im Prospekt an, auch die Schnittstelle zum KLN94 fertig zu haben, scheint somit ein "rundum glücklich Paket" zu sein, abgesehen von seinen 5100,-- USD plus Ust plus Fracht plus Einbau plus Zulassung ....
Garmin ist aufgrund der Herstellerpositionierung in den USA derzeit nicht in der Lage ADS-B zu supporten und scheidet somit eigentlich vollständig aus. Derzeit, ich nehm aber an, dass Garmin nicht lange auf das ADS-B warten lässt ...

In den nächsten Wochen hoffen wir ein passendes Gerät gefunden zu haben und werden Euch sicherlich darüber informieren


Link: S-Transponderregel für die BRD

Link: Was der Transponder noch alles kann ....

Alpeneinweisung Dienstag, 30.10.2007, 23:35 Uhr
Thomas Zugcic » Druckversion zeigen
Liebe Kollegen,

Thomas Zimmermann hat einen ausgezeichneten Bericht über seine Alpeneinweisung geschrieben, eigentlich muss man sagen komponiert.

Hier ein paar Bilder zum Appetit holen. Wer immer die Gelegenheit bekommt mit ihm gemeinsam zu fliegen sollte zuschlagen. Thomas kennt beinahe jeden Berg in unserem Land und gibt sein Wissen unaufdringlich aber gerne weiter.




Link: Hier der Bericht in voller Länge [5MB]

No Dogs please ... Sonntag, 28.10.2007, 15:06 Uhr
Wolfgang Gockert » Druckversion zeigen


aus gegebenem Anlass, wollen wir an den bereits vor vielen Jahren gefassten Beschluss erinnern, dass in unseren Vereinsflugzeugen keine Haustiere mitgenommen werden dürfen .....

Neben den rein sachlichen Gründen (Hundehaare, Sabber, beschädigtes Interieur durch Hundekrallen und Geruch) sollten wir die sicherheitstechnischen Aspekte eines mitfliegenden, und aus welchen besonderen Gründen auch immer, in Panik geratenen Hundes nicht vergessen....

Ein kleines Video hab ich auch noch für Euch, sieht zwar sehr spassig aus, aber eigentlich ist's ein "armer Hund", das Hunderl .....




Heinz Klier Freitag, 19.10.2007, 00:27 Uhr
Fritz Janach » Druckversion zeigen


23. 01. 1940 – 13. 10. 2007

Heinz unser Freund, Mitglied unseres Vereins seit vielen Jahren, ist am 13. Oktober nach mehrmonatiger Krankheit verstorben.

Heinz bleibt uns allen, insbesondere in den letzten Jahren, als „guter Geist“ tatkräftig bei der Pflege unseres Flugzeugparks, aber auch als immer für eine Überraschung guter Pilot in Erinnerung. Bei unserer letzten Generalversammlung im Frühjahr konnten wir alle Heinz bei seinem letzten größeren Auftritt zum Ehrenmitglied unseres Vereines erheben. Damals schon im Eindruck seiner Krankheit haben wir seine fliegerische Karriere würdigend auch im Bewusstsein des nicht wieder herstellbaren Gesundheitszustandes miterlebt wie er sein Leben auch mit dieser Bürde positiv und in die Zukunft gerichtet gestaltet hat.

Heinz Glück ab Gut land auf deinem letzten Flug


Das Begräbnis von Heinz findet am 25. 10. 2007 um 14:00 Uhr am Friedhof Meidling statt.





PPL-Kurs 2007/2008 Mittwoch, 17.10.2007, 23:28 Uhr
Thomas Zugcic » Druckversion zeigen
Der PPL Kurs hat begonnen, den aktuellen Kursplan findet Ihr unten.




Link: Kursplan PPL 2007/2008

Gestern begann unser jährlicher NVFR Kurs ... Donnerstag, 11.10.2007, 11:33 Uhr
Thomas Zugcic » Druckversion zeigen
Rollwegbefeuerungen, Pistenbefeuerungen, Anflugbefeuerungen aus allen nur denkbaren Perspektiven, PAPI und VASI in allen Varianten. Der erste Abend war schwerpunktmäßig den Lichtern gewidmet.



Ich hoffe die Begeisterung für die Nacht hat alle Teilnehmer im Kurs erfasst. Zur Krönung haben wir am Ende dann auch noch alle Lichter in unseren Fliegern aufgedreht, schaut sehr gut aus im Dunkeln.

Am Donnerstag, den 18.10.2007 geht es dann weiter mit dem Nachtsehen und mit den nächtlichen Besonderheiten bei der Flugvorbereitung, beim Takeoff, in der Platzrunde, beim Anflug und der Landung. Einwinkersignale und Flugplatzbeschilderung werden erklärt.

Der dritte Teil am Samstag, den 20.10.2007 ist der Navigation nach GPS, VOR und NDB, dem Anschneiden von An- und Abflugkursen, sowie dem Anflug nach dem ILS gewidmet.

MOGAS News Donnerstag, 11.10.2007, 00:12 Uhr
Wolfgang Gockert » Druckversion zeigen
Sicherheitsupdate !!!!!!!!!!!!!!!

liebe Kollegen,
ab sofort wird der Fahrbenzin in Österreich "veralkoholt". Dieser Treibstoff ist für den Betrieb von Luftfahrzeugen

U N G E E I G N E T !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Derzeit ist die Situation sehr unübersichtlich und Ihr müsst davon ausgehen, dass auf fremden Flugplätzen kein Mogas in folgend Flugzeuge getankt werden darf
OE-DTA
OE-KEX
OE-DKT

Katanas und Falken vertragen den Alkohol im Sprit und sind weiterhin mit Mogas zu betanken.

Die ÖMV hat sich, wie auch in der Vergangenheit, sehr kooperativ gezeigt und es wurde eine Lösung gefunden, wie der österreichischen Zivilluftfahrt ein weiterhin für ALLE unsere Mogas-Flugzeuge vertankbares Benzin erhalten bleibt.
Wie aber Eingangs schon erwähnt, ist derzeit noch nicht klar, welche Flugplätze (außer Stockerau) diesen Sprit kaufen werden.


Somit wie bereits gesagt, die mogasumgebauten Amerikaner bitte nur in Stockerau mit Mogas zu betanken !!!!!!


Link: Info vom deutschen Aeroclub zum Thema Mogas / Ethanol

Betriebsleiterkurs Donnerstag, 11.10.2007, 00:12 Uhr
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Wir werden ungefähr Mitte März einen Betriebsleiterkurs abhalten. Teilnehmen sollen + können alle, die erst vor kurzem eingeschult wurden, bzw. planen sich einschulen zu lassen. Auch alle bereits länger aktiven Betriebsleiter können gerne zur Auffrischung daran teilnehmen.
Bitte unter b.pokorny@inode.at anmelden.

Waschtag ... Donnerstag, 11.10.2007, 00:12 Uhr
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... am 21.10.

Liebe Vereinsmitglieder,
unsere Flieger sind dreckig bis sehr dreckig. Bitte helft bei unserem Waschtag am 21.10. ab 10.00 h mit, die Dinger ins Reine zu bringen.
Alle sind aufgerufen zu helfen, bitte meldet Euch für diesen Tag verbindlich per e-Mail an b.pokorny@inode.at an. DANKE!!

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